| |
:: plädoyer für
alles ::
Etwas Fließendes befährt
die Landkarte. Beschleunigend und verlangsamend zugleich dringt
es in das Da und sein Zwischen. Es brummt,
atmet, bewegt sich fort, erschließt neue Verkehrswege, verändert
sich, überwindet Grenzen, Kathegorien, Gattungen, Geschlechter
und macht sich seinen unpolaren" Raum eigen, willig und
lebbar. Es entwickelt sich und seine Umgebung, vereinigt sich mit
anderen Substanzen, schwitzt, lacht und vögelt, entwickelt
weiter, ernährt sich und scheidet aus - vor allem aus dem Versuch
seiner Fixation.
Neugierig, lernbegierig, nomadisch
brummt es auf, an den Orten, in denen die Erfahrung und das Ungewisse
des Experiments an der Äquigravisphäre der Gegensätzlichkeiten
zusammentreffen. Und alsbald die Gravitation ihre Macht verliert,
geraten seine amorphen ins Bodenlose. Hier, wo sich die Pole auflösen
ist die Luft sehr nährstoffreich, da die vorhandenen Substrate
sich vom festen Bild gelöst haben und nunmehr ihr Eigenleben
mit dem Vademekum ihrer Grundpartikel neu aufbauen und entwickeln.
Entwicklung heißt
aber auch etwas zu ent-wickeln, bloss- und offenlegen, es aus dem
Korsett seiner Begrenzung befreien. Grenzen sind hart, straff und
verhindern den Blick auf das Ganze, folglich gilt es, sich auf die
archiologischen Aktivitäten im Bereich des Wesentlichen zu
konzentieren das Wesentliche der Gesamtheit. Alles und das
hier und jetzt!
[Paula
Poetika]
Goto
Paph-Inhaltsverzeichnis
|
Goto G. Szekatsch-Home
|
|
|