comic live show |
operation comic |
An einer scheinbar simplen "Bildgeschichte" wird ein Skalpell
angesetzt, um seine einzelne Bestandteile sicht-, fühl- und
hörbar frei zu legen. Dies geschieht auf recht ungewöhnliche
Weise nicht nur im Kopf der BetrachterInnen, sondern auch durch
selbstreferentielle Sprechblasen und Erzähltexte, personifizierte
Töne, Geräusche und Sounds, Bildassoziationen und Zitaten
aus der Comic-Geschichte wie verwandten künstlerischen Medien.
Mit der Comic-Show wird der Versuch unternommen, das Comicsgenre
in seinem gestaltungstechnischen Spektrum erfassbar und räumlich
erfahrbar" zu machen. Dazu begeben wir uns in die Grauzonen
des Ungewissen, in die zeitlichen und sequentiellen Verbindungsräume,
die zwischen dem Comic und seinen verwandten Kunstsparten liegen.
Am Ende sind die ZuseherInnen vielleicht verwirrt. Hat das mit Comics
zu tun. Ja, es hat, denn ein Comic wird umso komplexer, desto näher
man ihn betrachtet.
Die Comic-Show wurde am Tricky-Women Filmfestival" in
Wien als Project-in-progress" uraufgeführt und war
auch am Upsites-Festival" in Graz zu Gast. Und was anfänglich
noch als experimentelles Comic-Labor begann ist mittlerweile zu
einer ausgewachsenen Comic-Orgie herangewachsen. Willkommen in der
Comic-Irritation!
Die Protagonistin der aktuellen Comic-Show Fassungen (Volume 1 und
2) ist Heart, the Beast" und ihre absurden Erlebnisse
in ebenso absurden Zeiträumen. Volume 2 ist in Arbeit und kann
auf Anfrage gebucht werden.
.
comic-show 01 | information |
die story |
Heart, the Beast eine philosophierende Nachtclubsängerin wird
Zeugin einer Schiffskatastrophe. Durch die Explosion, die sie miterlebt,
wird Heart in ein Zeitloch hineingesogen, in dem sich die absurden
und rasch aufeinanderfolgende Geschehen zu märchenhaften Sequenzen
eines surrealen Traums entwickeln, in dem alles möglich wird.
Kann das alles wahr sein, oder ist es bloß eine Zeitungsente
in Form eines Comic-Strips? Niemand weiß das ...
umsetzung |
Es folgt eine Kompilation aus Bildprojektionen, einer Live-Erzählerin,
athmosphärischer Vertonung, einer Live-Onomatopoetin und allegorisch
anmutenden Wortfolgen. Der inaltliche und formal-technische Spannungsbogen
der Zeit" bildet die Verbindung zwischen Comics",
Trickfilm", Literatur", Performance",
"Theater" und Soundgestaltung".
Überraschende Wendungen sind nicht nur inhaltlich, sondern
auch die verwendeten Genres betreffend programmiert. Die live gesprochenen
Texte verstehen sich literarisch-allegorisch und bürsten die
Bilder gegen den Strich. Eine Live-Geräuscharchitektin wie
auch die Vertonung rücken das projizierte Programm nahe an
die Gefühlswelt. Durch die manuelle Steuerung der Bilder läßt
sich der Ablauf je nach Reaktionen des Publikums entweder beschleunigen,
verlangsamen oder anhalten (Zeit) und der performativ-theatralische
Charakter läßt Jetzt-Zeit (das Still in jedem einzelzelnen
Panel) neu erleben.
technische daten |
1 Diaprojektor mit Fernsteuerung (Low-Tech-Version) oder PC-kompatibler
Beamer (High-Tech-Version)
Tonanlage (Mixer) mit mind. 4 Audioeingängen
2 Micros mit Stativen
ca. 6 x 4 m Leinwand (oder andere Möglichkeit zur Projektion)
Programmdauer ca. eine 1/2 bis 3/4 Stunde
team |
Ton-Architektur (Tamara Wilhelm) | Live-Onomatopoesie (Wa-Lee Scheiber)
| Idee, Konzept, Live-Erzählung und Zeichnungen (Gabriele Szekatsch)
kontakt & buchung |
Gabriele Szekatsch,
A-1080 Wien,
Lerchengasse 25/6+7
Tel. & Fax: +43-1-402 26 35
Tel.2: 0699-1033 0001
|